Über mich...

Meine Geschichte im Golf


Als kleiner Junge von sieben Jahre verliebte ich mich in Golf. Meine ersten Schläge machte ich im Golfclub Schmallenberg. Ich kann mich an so viele schöne und spannende Stunden auf der wunderschönen Anlage erinnern. Für immer bin ich meinen Eltern dankbar, dass sie mir den Golfsport gezeigt und ermöglicht haben. Mit der Zeit verwandelte sich meine "große Liebe" zu einer sehr seltsamen und angespannten Beziehung. Ich machte einen Prozess durch, den fast jeder Golfer kennt. Ich spielte nicht mehr, sondern versuchte zu funktionieren. Fragte man mich zu der Zeit als ich ca. 14 war, ob ich gern Golf spiele, antwortete ich mit "ja". Heute aber weiß ich, dass das damals nicht die Wahrheit war. Ich "spielte" sehr ängstlich und auf Sicherheit. Der Driver war mein größter Feind. Ich war zutiefst traurig, wenn ich nicht gut spielte und sehr selten zufrieden mit mir. Mit 16 Jahren machte ich eine interessante Erfahrung, die mein Golfspiel zu diesem Zeitpunkt leicht veränderte. Ich wurde in eine andere Richtung geschubst. Nachwirkend hatte dieses Erlebnis aber einen riesigen Einfluss auf mich.

Mit 18 Jahren machte ich ein freiwilliges soziales Jahr in meinem Heimatclub und engagierte mich zeitgleich ehrenamtlich als Jugendwart. Mit 19 begann ich dann meine Ausbildung zum Golfprofessional im Hamburger Golfclub. Mein Ausbilder war Christian Lanfermann. Christian wechselte im selben Jahr zum Hamburger Golfclub Falkenstein. Ich danke Christian für eine super Ausbildung. Sehr dankbar bin ich ihm auch, dass er mir sehr früh Verantwortung für eigene Bereiche zuteilte. Zu Beginn der Ausbildung tat ich mich sehr schwer mit meinem Spiel. Die Freude am Spiel ging mir erneut verloren und ich interessierte mich viel mehr für andere Themen als mein eigenes Spiel; wie Trainingsgestaltung und wie man Kinder bestmöglich auf dem Weg zu einem guten Golfer begleiten kann. Erst zwei Jahre nach der Ausbildung entdeckte ich meine Freude wieder. Nun bin ich  wieder auf dem Weg zu dem kleinen Jungen zu werden, der in Schmallenberg versuchte, voller Freude Lobs in eine Dachrinne zu schlagen.  Eine wichtige Rolle spielte dabei ein Seminar von Fred Shoemaker im März 2019. 

Im Winter 2019 merkte ich, dass ich mehr wollte als nur an der "Oberfläche" zu arbeiten. Bedeutende Ergebnisse und Veränderungen sah ich immer nur dann, wenn sich nicht nur die Technik änderte, sondern auch die Person selber. Manchmal wird das durch eine technische Intervention erreicht, da der Golfer sich dann als fähiger erachtet. 

Durch viele kleine Zufälle wurde ich auf die Arbeit von Dr. Joe Dispenza und Dr. Bruce Lipton aufmerksam. Alles wurde auf einmal viel klarer und verständlicher für mich. Beide erzählen von unterbewussten Programmen, die uns sabotieren können. Dank des Buches "Intelligente Zellen" bin ich auf PSYCH-K® gestoßen und bin nun sehr froh, meine Arbeit im Golf mit etwas so Effektivem in Verbindung zu bringen. PSYCH-K® hilft mir persönlich, meinem siebenjährigem Ich (im Golf) von Tag zu Tag näher zu kommen und es fühlt sich unglaublich befreiend an!